WISSENSCHAFTSFORUM WESTERSTEDE

Wissenschaft im inter- und transdisziplinären Dialog
Studienorientierung an der Europaschule Gymnasium Westerstede

Hintergrund des „Wissenschaftsforums Westerstede“ ist es, angesichts der zunehmenden wissenschaftlichen Prägung heutiger Lebenswelten, in der „Wissen“ zur zentralen Ressource moderner Gesellschaften geworden ist, einen fundierten Beitrag zu einer begründeten Studien- und Berufsorientierung zu liefern.

Dies erscheint um so dringlicher, insofern wissenschaftliches Wissen in der modernen Gesellschaft grundlegend interdisziplinär ausgerichtet ist und in allen Gesellschaftsbereichen eine immer wichtigere Rolle spielt, von individuellen Fragen zu Gesundheit, Ernährung oder Konsum bis hin zu Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Da eine Zusammenführung wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Wissens für den Einzelnen in der Welt der „Neuen Unübersichtlichkeit“ immer schwieriger erscheint, muss es wesentliches Ziel schulischer Bildung und wissenschaftspropädeutischen Lernens in der Oberstufe sein, im Zuge des Konzepts der Wissenschaftskommunikation „Wissen“ aus seinen Entstehungskontexten verstärkt in die Gesellschaft zu kommunizieren, d.h. frühzeitig in einen offenen, kritischen Dialog zwischen Schule, wissenschaftlicher Forschung und Öffentlichkeit einzutreten, um die in allen Gesellschaftsbereichen immer wichtigere Rolle von Wissenschaft zu thematisieren.

Angesichts des transdisziplinären Charakters heutiger wissenschaftlicher Forschung muss es daher darum gehen, das häufig noch bestehende Trennungsbewusstsein zwischen geistes-und naturwissenschaftlicher Kultur aufzuheben, um ein möglichst umfassendes Verständnis sowohl natur- als auch kultur- und gesellschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zu initiieren und einer Bewertung zu unterziehen, um auf diese Weise zugleich einen Beitrag zu einer fundierten Studien- und Berufsorientierung zu leisten.

Bereich Naturwissenschaften

In diesem Bereich gibt es vielfältige Möglichkeiten, Praktika an wissenschaftlichen Instituten durchzuführen (u.a. Max Planck-Institute, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gesellschaft, Leibniz-Institute usw.).

Naturwissenschaftler beobachten, messen und analysieren die Zustände und das Verhalten der Natur durch Methoden, die die Reproduzierbarkeit ihrer Ergebnisse sichern und helfen sollen, Regelmäßigkeiten zu erkennen.  Neben der Erklärung der Naturphänomene ist eine der wichtigsten Aufgaben der Naturwissenschaft, die Natur nutzbar zu machen. Die Naturwissenschaften bilden so z. B. einen Teil der theoretischen Grundlagen für Technik, Psychologie, Medien, Umweltschutz usw.

Welche Institute oder welche Module des Stipendiatenprogramms hierbei infrage kommen, wird im persönlichen Beratungsgespräch mit den Leitern des Organisationsteams geklärt …

Bereich Kulturwissenschaften

In diesem Bereich gibt es vielfältige Möglichkeiten, Praktika durchzuführen. Als interdisziplinär vernetzte Teilbereiche sind hier z.B. die Anthropologie und Ethnologie, die Kunstwissenschaft, Kunsthistorie, Musik- und Literaturwissenschaft zu nennen.

Weitere Bereiche stellen die Bereiche Theater- und Filmwissenschaft, Medienwissenschaft,  Sportwissenschaft usw. dar. In Teilen beziehen sich die Kulturwissenschaften auch auf Bereiche der Sozial-, Wirtschafts- und Humanwissenschaften. Auch hier sind zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen interdisziplinär vernetzt und nicht nur einem Wissenschaftsbereich zuzuordnen.

Welche Institute oder welche Module des Stipendiatenprogramms hierbei für den Bewerber/die Bewerberein infrage kommen, wird im persönlichen Beratungsgespräch mit den Leitern des Organisationsteams geklärt …

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Bereich Gesellschaftswissenschaften

Die  Gesellschaftswissenschaften umfassen jene Wissenschaftsbereiche, deren vordringliches Ziel es ist, die Phänomene des gesellschaftlichen Zusammenlebens der Menschen, die Strukturen und Funktionen sozialer Zusammenhänge zu untersuchen.

Ziel dabei ist es, die Wechselwirkungen zwischen individuellen Handlungs- und Verhaltensprozessen und gesellschaftlichen Strukturen zu betrachten und zu analysieren (Teilbereiche z.B. Anthropologie, die Kommunikations-, Medien- und Publizistikwissenschaft, die Politik- und Wirtschaftswissenschaft, die Psychologie, die Gesundheitswissenschaft, die Sportwissenschaft usw.  Auch dieser Wissenschaftsbereich ist stark interdisziplinär ausgerichtet.

Welche Institute oder welche Module des Stipendiatenprogramms hierbei infrage kommen, wird im persönlichen Beratungsgespräch mit den Leitern des Organisationsteams geklärt …

Wissenschaftsforum Westerstede als Forum der Wissenschaftskommunikation von Schule, Öffentlichkeit und Universität

Hintergrund des „Wissenschaftsforums Westerstede“ ist es, angesichts der zunehmenden wissenschaftlichen Prägung heutiger Lebenswelten, in der „Wissen“ zur zentralen Ressource moderner Gesellschaften geworden ist, einen fundierten Beitrag zu einer begründeten Studien- und Berufsorientierung zu liefern.

Dies erscheint um so dringlicher, insofern wissenschaftliches Wissen in der modernen Gesellschaft grundlegend interdisziplinär ausgerichtet ist und in allen Gesellschaftsbereichen eine immer wichtigere Rolle spielt, von individuellen Fragen zu Gesundheit, Ernährung oder Konsum bis hin zu Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Da eine Zusammenführung wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Wissens für den Einzelnen in der Welt der „Neuen Unübersichtlichkeit“ immer schwieriger erscheint, muss es wesentliches Ziel schulischer Bildung und wissenschaftspropädeutischen Lernens in der Oberstufe sein, im Zuge des Konzepts der Wissenschaftskommunikation „Wissen“ aus seinen Entstehungskontexten verstärkt in die Gesellschaft zu kommunizieren, d.h. frühzeitig in einen offenen, kritischen Dialog zwischen Schule, wissenschaftlicher Forschung und Öffentlichkeit einzutreten, um die in allen Gesellschaftsbereichen immer wichtigere Rolle von Wissenschaft zu thematisieren.

Angesichts des transdisziplinären Charakters heutiger wissenschaftlicher Forschung muss es daher darum gehen, das häufig noch bestehende Trennungsbewusstsein zwischen geistes-und naturwissenschaftlicher Kultur aufzuheben, um ein möglichst umfassendes Verständnis sowohl natur- als auch kultur- und gesellschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zu initiieren und einer Bewertung zu unterziehen, um auf diese Weise zugleich einen Beitrag zu einer fundierten Studien- und Berufsorientierung zu leisten.

Beratung Stipendiatenprogramm

In einem ersten Schritt informieren wir alle interessierten Schüler/-innen im Detail über die Zielsetzungen, die Organisation und die Teilnahmebedingungen am Stipendiatenprogramm des Wissenschaftsforums.

Zugleich bitten wir die Interessenten, ihre Vorstellungen und Wünsche bzgl. einer spezifischen Forschungsrichtung schriftlich in Stichpunkten zu spezifizieren: Was interessiert die Bewerberin/den Bewerber konkret? Welcher Forschungsbereich könnte von Interesse sein (z.B. Meeresbiologie, Klimaforschung, Journalismus etc.) ? Oder: Für welches Modul besteht Interesse? Welche Zielvorstellungen bezüglich eines Praktikums in diesem Bereich bestehen? Welche konkreten Erwartungen hat der Bewerber/die Bewerberin?

Diese Phase ist sehr wichtig, denn nur durch eigene Reflexionen bzgl. der konkreten inhaltlichen Ausrichtung des Praktikums ist gewährleistet, auch eine geeignete Praktikumsstelle an einem Institut oder an einer kulturellen oder politischen Institution zu finden.

Bewerbungsverfahren Stipendiatenprogramm

Ist es durch die Beratungsgespräche mit dem Organisationsteam gelungen, die Vorstellungen des Bewerbers/der Bewerberin weiter zu konkretisieren, führt die Leitung des Wissenschaftsforums erste Vorgespräche mit den Institutsleitungen der in Frage kommenden Institute und Institutionen.

Je nach Rückmeldung der Institutsleitungen fordern die Leiter des Wissenschaftsforums dann den betreffenden Bewerber dazu auf, einen vollständigen Bewerbungssatz inkl. Anschreiben, Lebenslauf und Motivationsschreiben anzufertigen und als Entwurf der Leitung des Wissenschaftsforums vorzulegen.

Ist der Entwurf sowohl formal als auch inhaltlich vollständig, geht er in Druck und wird in Absprache und im Namen des Bewerbers ausschließlich durch das Wissenschaftsforum an die entsprechenden Institute weitergeleitet.

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Ist die Rückmeldung der Institutsleitung nach Durchsicht der Bewerbungsunterlagen positiv, erfolgt eine offizielle Praktikumszusage des Instituts. Die Bewerber erhalten dabei seitens des Instituts häufig eine Aufforderung, sich mit dem Institut oder dem zuständigen Betreuer per Mail, Post oder via Skype in Verbindung zu setzen, um weitere Fragen bzgl. des Praktikums im Vorfeld abzuklären.

Eine weitere wichtige Aufgabe besteht im Folgenden darin, eine geeignete Unterkunft für den Praktikanten zu finden (z.B. Gästehaus des Instituts, in Institutsnähe gelegene Unterkunft, private Unterbringungsmöglichkeiten des Praktikanten etc.) und den Zeitpunkt der Anreise zu planen. Das Wissenschaftsforum ist dabei behilflich, erwartet aber zugleich vom Praktikanten auch eine entsprechende Eigenaktivität.

Ist die Rückmeldung der Institutsleitung negativ, wiederholt sich der gesamte Bewerbungsvorgang. Gemeinsam mit der Leitung des Wissenschaftsforums wird dann an weiteren geeigneten Instituten nach einer anderen adäquaten Praktikumsstelle gesucht.

Welche Module beinhaltet das Stipendiatenprogramm des Wissenschaftsforums Westerstede?

Das Stipendiatenprogramm des Wissenschaftsforum Westerstede ist modular aufgebaut. Entsprechend den acht angebotenen Modulen können sich Schülerinnen und Schüler bei dem Organisationsteam des Wissenschaftsforums für ein Praktikum in einem dieser Modulbereiche bewerben.

Entsprechend dem transdisziplinären Ansatz des Wissenschaftsforums werden Module sowohl aus dem naturwissenschaftlichen als auch aus dem kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich angeboten.

Modul Umwelt, Energie, Leben, Sport

Der ganze Bereich der Umwelt-, Energie- und Lebenswissenschaften beschäftigt sich mit unterschiedlichsten Forschungsbereichen und den dazugehörigen Technologien und ihre Nachhaltigkeit (z.B. Grundlagen der Bereitstellung nutzbarer Energie; Biowissenschaften, Klimawissenschaften, Geowissenschaften, Meeresforschung, Ozeanzirkulation,  Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, Biochemie, Molekularbiologie, Sportwissenschaften usw.)

Modul Kulturwissenschaften

Die Kulturwissenschaft ist sehr breit gefächert, umfasst unterschiedlichste Fachrichtungen. Mögliche Einsatzbereiche finden Kulturwissenschaftler/innen z.B. in Museen, kulturellen Einrichtungen, Theatern, Bibliotheken oder im kulturpädagogischen Bereich. Kulturwissenschaftliche Forschungseinrichtungen beschäftigen sich in Kooperation mit anderen Fachdisziplinen wie Soziologie, Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Politik usw. mit Prozessen, die Einfluss auf  Einfluss auf die kulturelle Entwicklung der menschlichen Entwicklung besitzen.

Modul Technik & Information, Wissenschaftsgeschichte

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Modul Materie

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Modul Medien, Journalismus

Journalismus bezeichnet die periodische publizistische Arbeit von Journalisten bei der Presse, in Online-Medien oder im Rundfunk mit dem Ziel, Nachrichten zu verbreiten und Öffentlichkeit herzustellen; wissenschaftliche Ausprägungen des Journalismus sind die Journalistik, die Medien- und die Kommunikationswissenschaft.

Modul Politische Institutionen, Partizipation

Wie findet Politik statt? Wie jedes funktionierende System braucht auch ein Staat Institutionen, auf denen er aufbaut. Welche das sind, wie sich politisches Handeln gestaltet, kann man durch ein Praktikum in diesem Bereich näher erfahren.

Modul Pathways in Europe

Berufsorientierung auf dem europäischen Arbeitsmarkt – Auslandspraktika

Modul Interviewreihen

Personen der Zeitgeschichte

Was ist das Referentenprogramm und wie wird es organisiert?

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Struktur des Referentenprogramms

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Aufgaben der Stipendiaten im Rahmen des Referentenprogramms

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